The Human API
«Der Arbeiter nach AI ist die Schnittstelle zwischen menschlichem Intent und maschineller Ausführung. AI übernimmt das Wie. Du lieferst das Warum und das Was.»
Wenn Agents fast alles ausführen können, wandert der Engpass zur Übersetzung: vage menschliche Absicht in Anweisungen zu verwandeln, die eine Maschine ausführen kann, und maschinellen Output zurück in menschliches Urteil. Der Arbeiter wird zur API.
Du legst das Warum offen
Intent, Geschmack und Rahmenbedingungen sind deine Endpoints. Kein Modell erzeugt sie. Es kann sie nur bei dir abrufen.
Die Maschine übernimmt das Wie
Ausführung, Entwürfe, Suche, Berechnung: die Umsetzungsdetails fliessen zu den Agents.
Du validierst den Rückgabewert
Output kommt zur Beurteilung zurück, nicht zum Abnicken. Die Schnittstelle ist nur so gut wie ihr Prüfer.
Eine Marketing-Leiterin hört auf, Kampagnen zu schreiben, und beginnt, Endpoints offenzulegen: die Non-Negotiables der Marke und die eine Kennzahl, die zählt. Agents erzeugen zwanzig Varianten. Sie sortiert achtzehn in Minuten nach Geschmack aus. Ihr Durchsatz verzehnfacht sich, aber nur, weil ihre Schnittstelle scharf ist.
Eine saubere API mit einem schwachen Operator dahinter liefert schlechte Entscheidungen nur schneller aus. Das Modell setzt voraus, dass der Mensch wirklich ein Warum hat, und den Geschmack, den Rückgabewert zu beurteilen. Müll-Intent rein, Müll im grossen Massstab raus.
Was sind die drei Endpoints, die nur du bei deiner Arbeit liefern kannst, und stehen sie irgendwo geschrieben?
- Du lieferst das Warum und das Was. Die Maschine liefert das Wie.
- Der Durchsatz ist durch die Qualität deiner Schnittstelle gedeckelt.
- Ein scharfer Prüfer ist der knappe Teil des Systems.